Propolis: Herkunft

  

Pappel-Knospe Die harzige Substanz Propolis wird von den Bienen aus der Rinde und aus Knospen verschiedener Pflanzen, vorzugsweise Bäumen hergestellt.

Propolis wird für die Abdichtung des Bienenstocks verwendet, sowohl in physischer, als auch in medizinischer Hinsicht gegen Krankheitserreger.

Namen des Propolis

Aus der Schutz-Aufgabe leitet sich auch der Name ab, denn "Propolis" bedeutet: Beschützer der Stadt (des Bienenstocks).

In Deutschland nennt man Propolis übrigens "das Propolis" und in Österreich "die Propolis". Andere Namen für Propolis sind Kittharz, Bienenharz, Bienenleim und Kittwachs.

Propolis-Konsistenz

Das Kittharz Propolis ist hellgelb über braun bis hin zu schwarz.

Sein Geschmack ist bitter und scharf, der Geruch meist süsslich, schwankt aber je nach Herkunft.

Bei 15°C ist Propolis brüchig und hart, bei 30°C geschmeidig, darüber wird es klebrig und sehr weich. Ab 65°C wird es flüssig, schmilzt aber erst bei über 100°C vollständig.

Herkunft

Die Bienen sammeln das harzige Propolis vorzugsweise an den Knospen verschiedener Bäume, beispielsweise Pappeln, Weidenarten, Espen und Rosskastanien.

Diese Knospen der Baumblätter enthalten eine Schutzumhüllung aus einem balsamisch duftenden, wachsartigen Harz (Cutin).

Man kann Pappelknospen aufgrund dieses Schutz-Harzes übrigens auch direkt zu Heilzwecken und für Salben verwenden (Siehe: Pappel bei Heilkraeuter.de

Dieses kostbare Knospen-Harz wird von den fleissigen Bienen gesammelt und im Bienenstock durch Kauen und Einspeicheln zu Propolis weiterverarbeitet.

Verwendung im Bienenstock

Alle infektionsgefährdeten Bereiche im Bienenstock werden mit diesem Propolis einbalsamiert.

Es wird zum Abdichten und zur Infektionsabwehr eingesetzt.

Dadurch kann das Bienenvolk vor Infektionen geschützt werden.

Ohne Propolis hätten die Bienen kaum eine Chance Krankheitserreger abzuwehren, weil es in Bienenstöcken ziemlich warm ist (35°C), sodass sich Bakterien, Viren und Pilze dort ohne Propolis sehr wohl fühlen würden.


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