Propolis: Anwendung

  

Propolis kann man innerlich und äusserlich anwenden.

Die Eigenschaft als sprödes Harz legt die Zubereitungsformen nahe und dadurch auch die Anwendungsarten.

Innerlich kann man Propolis als Tinktur, Granulat oder Pulver einnehmen.

Ausserdem kann man die Tinktur mit Honig vermischen, auf Zucker tropfen oder mit Wasser, Tee oder Milch verdünnen. Beliebt sind auch Propolis-Bonbons.

Äusserlich kann man kleine Stückchen des Harzes mit der Hand aufwärmen und direkt auf betroffene Hautstellen legen.

Man kann auch die Tinktur auf betroffenen Hautstellen anwenden, entweder pur oder verdünnt.

Man kann auch Salben und Cremes mit Propolis herstellen.

Harz

Das Harz ist die natürliche Form des Propolis.

Man kann das Harz kauen. Dazu kaut man dreimal am Tag je ein Gramm Harz gründlich durch und speichelt es dabei ausgiebig ein.

Für die äusserliche Anwendung kann man das Harz mit den Händen aufwärmen, bis es weich wird und dann direkt auf Hautstellen, beispielsweise Warzen auflegen. Damit es auf der Warze festhält, kann man es mit einem Pflaster festkleben.

Das Harz ist das Ausgangsprodukt für andere Propolis-Zubereitungen.

Pulver

Wenn man Propolis-Harz tiefgerfriert, wird es so spröde, dass man es zu Pulver zermahlen kann.

Propolis-Pulver kann man direkt auf Wunden aufstreuen.

Für die innerliche Einnahme kann man das Pulver mit Wasser verdünnt zubereiten oder in heisse Milch mit Honig einrühren.

Die tägliche Einnahme-Menge sollte 3 gr nicht übersteigen.

Am besten fängt man mit 1 gr pro Tag an und steigert die Einnahme täglich um ein Gramm, bis 3 gr erreicht sind.

Pulver-Kapsel

Zur Erleichterung der Einnahme kann man Kapseln mit Propolis-Pulver befüllen.

Propolis-Kapseln kann man auch fertig kaufen.

Pulver mit Honig

Man kann das Pulver mit Honig vermischen und einnehmen.

Dabei kombiniert man die heilsame Wirkung des Hongis mit der des Propolis.

Ausserdem ist diese Anwendung wohlschmeckend.

Granulat

Anstelle von Propolis-Pulver kann man auch Zubereitungen als Granulat verwenden.

Als Granulat wird das Propolis-Harz in kleinen Körnchen angeboten.

Daher kann man Propolis-Granulat gut kauen.

Propolis-Granulat kann man in manchen Apotheken bestellen. Man erhält sie auch bei einigen Imkern und Bienenprodukte-Online-Shops.

Propolis-Bonbons

Sehr wohlschmeckend sind Propolis-Bonbons, die man lutschen kann.

Durch die längere Einwirkungszeit der Propolis-Wirkstoffe auf den Bereich des Mundes eignen sich Propolis-Bonbons zur Behandlung von Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten.

Tinktur

Aus Pulver oder Granulat kann man eine Propolis-Tinktur herstellen.

Dazu wird ein Auszug des Pulvers mit 70% bis 90%igem Weingeist hergestellt.

Propolis-Tinktur ist sehr intensiv.

Man kann sie tropfenweise auf wunde Stellen im Mundraum oder auf Wunden auftragen.

Verdünnte Tinktur

Wenn man die Tinktur mit Wasser verdünnt, wirkt sie naturgemäss milder.

Auf ein Glas Wasser, Tee oder Milch gibt man 10 bis 50 Tropfen Propolis-Tinktur, um eine verdünnte Tinktur zu erhalten.

Verdünnte Tinktur kann man für Einpinselungen, Spülungen, Waschungen und Teilbäder verwenden.

Man kann auch Kompressen damit tränken und die Kompressen auf schlecht heilende Wunden, Furunkel, Geschwüre oder entzündete Gelenke auflegen. Bei einer kleinen Fläche spricht man dann von einem Pflaster, bei einer größeren Anwendung von einem Umschlag.

Mit Milch oder Tee verdünnte Tinktur kann man trinken, um Propolis innerlich anzuwenden.

Mit in Wasser verdünnter Tinktur kann man auch Gurgeln, um Beschwerden im Hals- unr Rachenraum zu behandeln.

Extrakt

Aus der Tinktur kann man einen Propolis-Extrakt herstellen.

Solch ein Extrakt ist dickflüssig wie Sirup und enthält einen geringeren Weingeist-Anteil dafür aber umso mehr Propolis.

Für die Herstellung eines Propolis-Extraktes giesst man Tinktur in eine Schale. Diese Schale lässt man offen stehen, damit der Weingeist verdunsten kann.

Zurück bleibt eine sirupartige Masse.

Propolis-Extrakt kann man anwenden wie Tinktur oder Harz.

Man kann auch Salben damit herstellen.

Salbe

Propolis-Salben sind fettige Zubereitungen mit Propolis.

Dazu wird Propolis-Tinktur oder Propolis-Extrakt verwendet.

Die Salben kann man auf die Haut auftragen, wenn eine sehr fettreiche Anwendung gewünscht ist.

Hier finden Sie eine Anleitung zur Selbst-Herstellung einer Propolis-Salbe.

Creme

Cremes sind wie Salben streichbare Propolis-Zubereitungen mit Tinktur oder Extrakt.

Im Unterschied zu Salben enthalten Cremes auch wässrige Anteile.

Dadurch ziehen Cremes leichter in die Haut ein und sind leichter.

Hier finden Sie eine Anleitung zur Selbst-Herstellung einer Propolis-Creme.

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